Kokos als Zuschlagsstoff für Rasenflächen

Richtige Bodenaufbereitung ist Voraussetzung bei der Neuanlage von Rasenflächen. Wesentlich ist, die Versorgung mit Wasser, Luft und Nährstoffen sicherzustellen und Staunässe zu vermeiden. Rasenflächen sollen im Regelfall belastbar sein und der dadurch gegebenen Bodenverdichtung weitgehend standhalten. Zur Erzielung dieser Vorgaben können dem Boden Sand und Humusstoffe zugesetzt werden.

Als Humusstoff bietet sich Kokos-Substrat aufgrund seiner Zellstruktur optimal an. Einerseits bleiben Lufteinschlüsse in den Kokosfaserzellen auch bei vollständiger Wassersättigung erhalten. Zum anderen besitzt Kokos-Substrat eine hohe Wasserspeicherkapazität bis zur 8fachen Menge des Eigengewichts. Wasser wird, sebst nach vollständiger Austrocknung, schnell aufgenommen und relativ langsam wieder abgegeben.

 



Vorteile von Kokos:

  • Der Boden trocknet langsamer aus

  • Die künstliche Bewässerung während einer Trockenperiode kann reduziert werden

  • Im Wasser gelöste Nährstoffe werden besser genutzt aufgrund geringerer Ausschwemmung

  • Die Entstehung von Staunässe wird verhindert

  • Die Verdichtung bei intensiv genutzten Rasenflächen wird reduziert

     

 



Gegenüber anderen natürlichen Zuschlagstoffen erfolgt bei Kokos der Verrottungsprozeß aufgrund des hohen Ligninanteils von 65 – 70 % (im getrockneten Zustand) wesentlich langsamer. Kokos ist ein reines Naturprodukt, frei von Fremdsaaten und mit einem neutralen pH-Wert von 5,2 – 6,8. Zur Erreichung eines optimalen Bodens läßt es sich leicht mit Sand, Kompost oder Düngemitteln vermischen. Kokos ist  geeignet für intensiv genutzte Rasenflächen wie Sportplätze, Golfplätze etc.

 



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